Der Weg in die ewige Liebe

 


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Ostern....Teil 2

Karfreitag....
Die Last der Sünde, die Ich auf Meine Schultern genommen habe, war unermeßlich
schwer und konnte nur durch ein ebenso großes Sühneopfer getilgt werden, wie für
Mich der Kreuzgang und das überaus schmerzvolle Leiden und Sterben am Kreuz
gewesen ist. Denn dieses war überaus qualvoll.... Ihr Menschen seid nicht fähig, das
Maß von Leiden nur annähernd euch auszudenken, denn Ich fühlte Mich von der
Gotteskraft verlassen, Ich.... Der Ich stets mit dem Vater verbunden war.... mußte
allein den Weg zurücklegen, der Mir Ewigkeiten dünkte, den Ich aber dennoch auf
Mich nahm in grenzenloser Liebe, weil Mich die Menschheit erbarmte und Ich es
wußte, daß nur dieses Opfer Meiner Selbst den Menschen Erlösung bringen konnte....
Und immer wieder mußte Ich die Grausamkeiten der Henkersknechte erfahren, und
die ganze höllische Welt beteiligte sich daran. Doch Ich durfte Mich nicht wehren,
indem Ich die in Mir wohnende Gotteskraft zur Anwendung brachte, denn es mußte
dieses Erlösungswerk ein Werk des freien Willens sein, weshalb Ich als "nur Mensch"
diesen Leidensweg gegangen bin, immer nur darum betend, daß Ich ihn auch zu Ende
führen konnte, daß Ich nicht zuvor versagte, daß Ich auch den Kreuzestod noch
überstehen durfte, der erst das Erlösungswerk zum Abschluß brachte. Was Ich an
Qualen und Demütigungen habe erleben müssen, das werdet ihr erst im jenseitigen
Reich in seinem Umfang ermessen können, wenn ihr Meinen Kreuzestod werdet
schauen können. Doch für die Zeit eures Menschseins fehlen euch alle Begriffe für
Meine Qualen, denn ihr selbst hättet schon bei einem geringeren Maß das Leben
verloren, doch Mein Wille, euch zu erlösen, war so stark, daß er Mir die Kraft gab,
alle Leiden bis zum äußersten zu durchkosten.... daß Ich auch den Kreuzestod bewußt
ertragen habe und noch für Meine Peiniger beten konnte: "Vater, vergib ihnen, denn
sie wissen nicht, was sie tun.".... Sie wußten es nicht, daß sie in Mir den Vater Selbst
ans Kreuz schlugen, Der die Menschen erlösen wollte von aller Sünde.... Doch Ich
wußte es, daß Er Sich nur von Mir zurückgezogen hatte, um keinen Zwang
auszuüben auf Mich als Mensch, weil nur der Mensch Jesus leiden konnte und
dieses Leiden den Vater versöhnte. Daher sprach Ich die Worte aus: "Es ist
vollbracht....", um damit zu sagen, daß es ein seit Ewigkeit vorbestimmter Akt
gewesen ist, der nun zur Ausführung gekommen war. Doch die Auswirkung
(Ausführung) dessen erstreckte sich über die Vergangenheit, die Gegenwart und die
Zukunft. Und es sind somit alle Wesen erlöst, die einst abfielen von Gott.... Den
Kreuzestod des Menschen (Jesus) werdet ihr ewig (im Jenseits) erleben können und
(aber) kein Mensch.... solange er auf Erden (lebt) weilt.... wird die entsetzlichen
Qualen je ermessen können, denn dafür fehlt ihm das Verständnis. Denn Sein großes
Leid (das große Leid des Menschen Jesus) bestand nicht nur in den körperlichen
Qualen, die Ihm zugefügt wurden, sondern weit mehr hat Seine reine Seele gelitten,
die aus dem Reiche des Lichtes zur Erde gestiegen ist (war), um dieses
Erlösungswerkes willen.... Was es für eine reine Seele bedeutet, mitten im Pfuhl der
Sünde zu sein.... was es für eine vollkommene Seele bedeutet, inmitten von
unvollkommenen Geschöpfen zu weilen, das kann nur dann erfaßt werden, wenn die
Seele selbst schon im Reiche des Lichtes weilt, dann aber wird sie auch die Tiefe der
Liebe ermessen können, die Jesus bewogen hat, den sündigen Brüdern Hilfe zu
leisten, und dann werden sie in Ehrfurcht erbeben und Lob und Dank singen Dem,
Der die Welt erlöste von aller Sünde....
Amen
Kreuzweg über Golgatha....
Der Weg zum Kreuz muß unwiderruflich gegangen werden, denn er allein führt euch
zur Pforte der Seligkeit.... Der Weg zum Kreuz ist der Weg der Liebe und des
Leides.... es ist der Weg zu Jesus Christus, es ist der Weg nach Golgatha.... Jesus
Christus Selbst ging ihn für euch, dennoch müsset ihr Ihm nachfolgen und alles auf
euch nehmen, was euch beschieden ist.... Doch wollet ihr ernsthaft den Weg zum
Kreuz nehmen, zu Ihm, dem göttlichen Erlöser, dann schreitet Er auch sicher euch
zur Seite, denn jeden, der zu Ihm kommen will, den fasset Er an der Hand und hilft
ihm, so er schwach wird. Ihr müsset den Weg über Golgatha nehmen, wollet ihr zum
Tor der Seligkeit gelangen. Alle Leiden und Schmerzen des göttlichen Erlösers Jesus
Christus müsset ihr euch veranschaulichen und euch sagen, daß Er sie für euch
getragen hat.... Ihr müsset Ihn gleichsam begleiten in Gedanken auf diesem Wege und
bei Ihm verweilen bis zur Stunde Seines Todes.... Sein Leid muß euer Leid sein, daß
es euer Herz trifft und die Liebe in euch zu heller Glut auflodern lässet.... Ihr müsset
mit Ihm leiden wollen in der Erkenntnis, daß es eure Sünden sind, für die Er gelitten
hat und gestorben ist am Kreuz.... Und so nehmet ihr auch teil an Seinem
Erlösungswerk, und ihr werdet zu lebendigen Bekennern Seines Namens. Es kann
niemand zur Seligkeit gelangen, der sich nicht auseinandersetzet mit diesem größten
geistigen Erlebnis, mit einer Tat, die ihresgleichen sucht.... Es kann keiner erlöst
werden, der das Erlösungswerk selbst noch nicht gedanklich erlebt hat, der also
einmal den Weg zum Kreuz genommen hat, um nun in aller Stille sich Jesus auf dem
Kreuzgang anzuschließen und bei Ihm zu verbleiben bis zu Seinem Tode.... Immer
wieder müsset ihr Menschen euch diesen Vorgang ins Gedächtnis rufen, und immer
tiefer wird eure Liebe werden zu Dem, Der für euch gelitten hat und gestorben ist am
Kreuz.... Es ist dieser Kreuzgang zu Ihm und mit Ihm unerläßlich, denn dann erst
dringet ihr ein in das große Geheimnis der Menschwerdung Gottes und Seines
Erlösungswerkes; dann erst wird euch bewußt, was der Mensch Jesus getan hat für
euch, und dann erst werdet ihr rechte Nachfolger Jesu werden, weil euch die Liebe zu
Ihm antreibt, weil ihr nicht mehr von Seiner Seite gehen wollet, weil ihr dann auch
bereit seid, größtes Leid zu tragen, um euch an Seinem Erlösungswerk zu
beteiligen.... Es dürfen für euch die Vorgänge der Kreuzigung Jesu nicht nur Worte
bleiben, ihr müsset sie lebendig werden lassen in euch, ihr müsset euch
hineinversenken in das übergroße Leid, das Er getragen hat, und darum oft den Weg
zum Kreuz nehmen in Gedanken.... Und das Kreuz wird für euch ein leuchtendes
werden, das hinweiset zur Pforte der Seligkeit. Dann erst werdet ihr lebendig Seinen
Namen vertreten können, dann erst werdet ihr selbst von "Erlösung" sprechen
können, dann wird eure Seele angerührt werden von der übergroßen Liebe des
göttlichen Erlösers, dann aber lässet sie nimmermehr von Ihm, (29.3.1956) und dann
wird sie an Seiner Seite das Lichtreich betreten können nach dem irdischen Ableben,
weil ihr Weg über Golgatha führte. Und namenlose Seligkeit wird ihr beschieden
sein, denn sie ist nun zum wahren Leben erwacht, sie hat den Tod überwunden dank
Dessen, Der für sie gestorben ist.... Das Erlösungswerk Jesu Christi ist von so großer
Bedeutung, daß Seines Kreuzestodes immer wieder und in aller Innigkeit gedacht
werden muß, daß der Mensch sich immer wieder Sein Leben und Sterben vorstellen
sollte, um einzudringen in das Mysterium Seines Liebewerkes, denn je mehr er sich
bewußt wird des Liebewerkes Jesu, desto mehr entflammt auch seine Liebe auf zu
Ihm, und die Liebe drängt ihn nun von selbst zum Kreuz, die Liebe nimmt auch die
Leiden eines Kreuzganges auf sich, die Liebe ist zu allem bereit, um das Opfer Jesu
Christi auszuwerten und gleichsam selbst daran teilzunehmen, denn die Liebe opfert
sich selbst....
Amen
Auferstehung am dritten Tage....
Und ihr könnet alle frohlocken, denn der Herr ist auferstanden von den Toten.... So
erklang es im Reiche der Geister sowie auch bei den Meinen, denen Ich am dritten
Tage erschienen bin, als Ich das Grab verlassen hatte und Mich Meinen Jüngern
zeigte.... In ihre Herzen war tiefe Wehmut eingezogen, denn sie hatten das verloren,
was all ihr Inhalt gewesen war in der Zeit, da sie mit Mir wandelten auf Erden. Sie
hatten Mich verloren, wie sie glaubten, für ewig an den Tod, denn sie wollten und
konnten es nicht glauben, daß Ich auferstehen würde von den Toten, auch wenn Ich
zuvor sie darauf aufmerksam gemacht hatte. Die Jünger waren noch genauso irdisch
gebunden, und die Realität der irdischen Welt ernüchterte sie, und Furcht und Jammer
hatte sie erfaßt in so hohem Maße, daß Ich sie trösten und stärken wollte und darum
ihnen erschienen bin nach Meiner Auferstehung.... Ihnen hatte Ich den Auftrag
gegeben, hinauszugehen in die Welt und Mich zu verkünden, d.h., Meine göttliche
Liebelehre zu verbreiten und den Menschen Kunde zu geben von dem
Erlösungswerk, das Ich für alle Menschen vollbracht hatte.... Um diese Mission aber
ausführen zu können, mußten sie voll überzeugt sein von der Wahrheit dessen, was
sie künden sollten.... Und zu dem Erlösungswerk gehörte auch Meine Auferstehung,
die erst das Werk der Erlösung krönte, denn die Menschen sollten erfahren, daß Ich
den Tod besiegt hatte, daß es ewig keinen Tod mehr zu geben braucht für den, der in
Meiner Nachfolge geht, der in den Segen Meines Erlösungswerkes kommen will und
der also ein Leben führt, wie Ich es auf Erden geführt habe. Dieser also braucht
keinen Tod mehr zu fürchten, weil Ich den Tod besiegt habe und also auch den, der
ihn in die Welt gebracht hatte. Und darum ist Meine Auferstehung den Menschensichtbar
vor sich gegangen, d.h., auch nur denen konnte Ich sichtbar erscheinen,
deren Reifegrad es erlaubte, daß sie Geistiges schauen konnten, denn Mein Leib war
geistig, es war nicht mehr der Fleischleib, der deshalb auch nur denen schaubar sein
konnte, die schon die geistige Sehe besaßen und denen Ich darum auch Meine
Auferstehung angekündigt hatte. Daß Mein Grab leer war, brachte wohl auch die
anderen Menschen zum Erstaunen, doch sie suchten sich alle andere Erklärungen als
die, daß Ich auferstanden bin von den Toten.... Und es wird diese Lehre eben immer
einen "Glauben" fordern, den aber auch alle Menschen gewinnen können, wenn sie
freiwillig unter Mein Kreuz kommen, wenn sie zu denen gehören wollen, für die Ich
den bittersten Tod am Kreuz gestorben bin. Der Glaube an Mich und Mein
Erlösungswerk schließt auch gleichzeitig den Glauben an Meine Auferstehung ein,
weil eine durch Mein Blut erlöste Seele auch schon die Gewißheit eines
unzerstörbaren Lebens in sich hat.... Die Jünger waren noch nicht von Meinem Geist
erfüllt, in ihnen war es nach Meiner Kreuzigung noch dunkel, weil die Angst in
ihnen, die menschlich war, kein Licht zuließ. Und ihnen kam Ich zu Hilfe durch Mein
sichtliches Erscheinen, das dann aber auch übermächtig sie überzeugte und froh und
selig werden ließ, so daß nun ihnen ihre Mission leicht ausführbar dünkte und sie nun
mit erhöhter Kraft sich einsetzen wollten für die Verkündigung Meiner Lehre und
Meines Kreuzestodes nebst Meiner Auferstehung. In den Tagen nach Meiner
Auferstehung konnte Ich Meinen Jüngern sofort Kraft zuleiten, denn die Erlösung
auch dieser Seelen war nun vorangegangen, und sie konnten sich schon frei machen
von ihrem bisherigen Herrn, und ohne Scheu traten sie dann ihr Verkünderamt an,
denn sie wußten es, daß sie nun nicht mehr sterben konnten oder nur noch dem Leibe
nach, daß sie aber in Meinem Reich weiterleben würden, und so hatte auch für sie der
Tod nun seine Schrecken verloren.... Der Akt der Auferstehung war also gleichsam
erst eine Hilfestellung für die Meinen, die Ich in größter seelischer Not
zurückgelassen hatte, weil deren Glaube doch noch nicht die Festigkeit hatte, die
nötig war für ihren Auftrag, Mein Wort hinauszutragen in die Welt.... Sie aber sollten
an Meiner Statt reden, und sie sollten daher auch nun diesen überzeugten Glauben
haben, der nur ihre volle Erlösung voraussetzte, dann aber auch unwiderlegbar bei
allen Meinen Jüngern vorhanden war, so daß sie Mir wahrlich getreue Ausbreiter
Meiner Lehre sein konnten, als nun ihre Mission begann....
Amen
Karfreitag....
Keiner von euch Menschen kann die Leiden des Kreuzganges und der Kreuzigung
ermessen, denn für menschliche Begriffe waren sie unerträglich, und nur die Kraft
Meiner Liebe zu euch machte es Mir möglich, dieses schwerste Opfer zu vollbringen,
das der Menschheit wieder die Versöhnung mit dem Vater eintragen sollte.... Und ob
ihr auch versuchet, euch Meine Qualen und Schmerzen vorzustellen, es wird immer
nur ein schwacher Vergleich bleiben, denn sie waren übermenschlich, sie waren so
groß, daß Mein Kreuzesopfer wahrlich einmalig gewesen ist und bleiben wird, weil
ein "Mensch" diese Zeit der Qualen nicht überstanden hätte, weil jeder andere
Mensch es nicht hätte durchführen können, denn schon ein geringer Teil hätte genügt,
dem Menschen das Leben zu nehmen. Ich aber wollte leiden und sterben, um die
gerechte Sühne zu leisten für die Sünden der Menschheit, Ich wollte alle Schuld der
Menschen auf Mich nehmen und dafür das Sühneopfer darbringen, um dem Vater
Seine verlorenen Kinder wiederzugeben, die ohne dieses Erlösungswerk niemals
mehr in Seine Nähe hätten kommen können.... Und Ich bin den Weg gegangen....
freiwillig und aus Liebe zum Vater und zu Meinen gefallenen Brüdern. Ich habe
gewußt um das schwere Los, das Mich erwartete, und darum doppelt gelitten, denn
immer stand Mir das Bild der Kreuzigung vor Augen, immer sah Ich den
Leidensweg, der zum Kreuz hinführte.... Aber Ich erfüllte im freien Willen diese
Mission, und Ich kaufte dem Gegner alle seine Seelen ab, die bereit waren, sich von
Mir erlösen zu lassen. Denn Ich wußte um die Ursache der Schwäche der Menschen
und erwarb ihnen allen durch Meinen Kreuzestod Stärkung ihres Willens, Ich erwarb
ihnen Gnaden ohne Zahl, mit deren Hilfe sie wieder die Höhe erreichen konnten, aus
der sie einstmals abgestürzt waren zur tiefsten Tiefe.... Ich wußte es, daß sie niemals
allein wieder zur Höhe gelangen konnten, wenn ihnen nicht geholfen würde. Und
Meine gefallenen Brüder erbarmten Mich, denn Ich kannte die Seligkeit der
Gottnähe, Ich wußte es, was sie dahingegeben hatten und daß sie ewiglich vom
Angesicht des Vaters verbannt waren, wenn nicht Einer die große Schuld tilgte, die
sie durch ihren einstigen Abfall vom Vater auf sich geladen hatten.... Aber es war ein
überaus schweres Werk, mit vollem Bewußtsein des Ausganges alle körperlichen und
seelischen Schmerzen auf sich zu nehmen und einen Gang zu gehen in Angst und
Not, das Erbarmungswerk durchführen zu können bis zum Ende.... Denn Ich war ein
Mensch mit allen körperlichen Empfindungen, und stets mehr menschlich war Mein
Denken, als es zur Ausführung der letzten Mission ging, als Ich gefangengenommen
wurde und erbarmungslos verurteilt zu dem grausamsten Tode, den sich die
Menschen erdenken konnten.... Denn zur Tilgung der unermeßlichen Schuld, zur
Tilgung der Urschuld des einstigen Abfalles von Gott, war die Leidensfähigkeit eines
Menschen nötig.... weil Gott, Der wohl als Liebe in Mir war, nicht leiden konnte und
somit Er Sich für die letzte Phase des Erlösungswerkes zurückzog, was in Mir eine
unaussprechliche Angst auslöste und Mich zu den Worte trieb: Mein Gott, Mein Gott,
warum hast Du Mich verlassen.... Das Bewußtsein des Vaters in Mir wäre eine
Linderung der Schmerzen gewesen, doch das Maß Meiner Schmerzen konnte
wiederum nicht groß genug sein angesichts der Schuld der gesamten Menschheit, der
Schuld aller abgefallenen Urgeister, die Ich erretten wollte aus der Tiefe.... Ich wollte
als "nur Mensch" das Werk zu Ende führen, und darum ergab Ich Mich in den Willen
des Vaters, der auch Mein Wille gewesen ist von Anbeginn, nur angesichts des Todes
für kurze Zeit ins Wanken geriet, Ich Mich aber dann gänzlich Seinem Willen beugte,
als Ich ausrief: "Vater, nicht Mein, sondern Dein Wille geschehe...." Und Ich habe
wahrlich ein schweres Opfer gebracht, das weder zuvor noch nachher ein Mensch
vollbracht hatte und vollbringen konnte, weil es die menschliche Kraft überstieg....
Ich aber aus der Liebe des Vaters die Kraft bezog, denn die Liebe blieb in Mir bis zur
Stunde des Todes.... ansonsten Ich nicht die Worte ausgesprochen hätte: "Vater,
vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun...." Und also war und blieb Ich mit
dem Vater verbunden, obgleich Ich die Kraft der Liebe nicht anwandte, um Mich dem
Opfertod zu entziehen.... Einmal werdet ihr auch diesen Meinen Kreuzestod
miterleben dürfen, wenn ihr im Reiche des Lichtes weilet, und dann erst wird euch
auch Meine übergroße Liebe ersichtlich sein, die Meinen Brüdern galt, die alles auf
sich nahm, um denen das Leben wiederzugeben, die freiwillig den Tod gewählt
hatten. Und jeder kann nun auch wieder zum Leben kommen, der im freien Willen
Mich anerkennt als seinen Erlöser und es will, daß Ich auch für ihn gestorben sein
möge, daß auch er zu den Erlösten gehören dürfe, für die Ich Mein Blut vergossen
habe und die durch Mein Blut Vergebung finden von ihrer Sündenschuld, die sie vom
Vater getrennt hielt und die Ich also entsühnt habe durch Meinen Tod am Kreuz....
Amen
Ostersonntag....
Ein Werk tiefster Liebe und Erbarmung hat der Mensch Jesus für euch dargebracht,
weil Er die übergroße Sündenschuld tilgen wollte, die sonst euch auf ewig das
Lichtreich verschlossen hielte, doch ihr müsset auch dieses Erlösungswerk annehmen
im vollen Bewußtsein, daß ihr eine große Schuld auf euch geladen hattet und ihr nun
davon frei werden wollet. Denn was der Mensch Jesus für euch gelitten hat, bis Er
Sein Erbarmungswerk mit dem Tode am Kreuz beendete, ist nicht zu beschreiben,
denn es waren die größten Qualen, die Seine unendliche Liebe auf sich nahm, weil Er
Seinen unglücklichen Brüdern helfen wollte in ihrer geistigen Not. Doch niemals
werdet ihr für diese Qualen Verständnis aufbringen, denn sie sind unermeßlich
gewesen, aber die Liebe in Ihm gab Ihm Kraft, sie zu ertragen, weil Er nur mit einem
solchen Opfer die Schuld entsühnen konnte, weil Seine Seele und Sein Körper in
einem Maß leiden mußten, das untragbar für jeden anderen Menschen gewesen wäre.
Darum kann auch niemals das Leid eines Menschen zum Vergleich angeführt werden,
denn immer nur wird der Körper des Menschen von dem Leid betroffen werden, doch
für Jesus war das Leid, das Seine Seele ausgestanden hat, weit schlimmer, und es ist
auch nicht annähernd zu beschreiben, denn Er litt gleichsam für die einstige Sünde
der Zurückweisung der Liebekraft, Er mußte die Qualen einer kraftlosen Seele auf
Sich nehmen, weil dies die einstige Sünde, war die sich in Form von ungeheurer
Schwäche auswirkte, unter der die Seele gelitten hat unbeschreiblich.... Doch Seine
Liebe war so groß, daß Er alles auf Sich nahm, um Gott die Sühne zu leisten für alle,
die das Erlösungswerk annehmen, die sich der am Kreuz erworbenen Gnaden
bedienen und heimkehren wollen zum Vater, von Dem sie sich einst freiwillig
trennten. Der ganze Erdenlebensweg des Menschen Jesus war für Ihn eine (Qual),
denn Er sah in Momenten hellen Schauens, wie Er ihn beenden mußte.... Er sah alle
Leiden und Schrecknisse voraus und konnte sie doch nicht abschütteln, denn Er war
des Willens, diesen Gang zu gehen, weil Er auch das letzte Ziel erkannte: die
Erlösung der gefallenen Brüder von einer unermeßlichen Schuld, und die Größe
dieser Schuld gab Ihm auch die Willenskraft, den Weg zu gehen bis zum Ende....
Doch der letzte Tag Seines Erdenlebens war so bitter, daß Ihn fast die Kraft verließ
und Er darum betete: "Vater, laß diesen Kelch an Mir vorübergehen, doch nicht Mein,
sondern Dein Wille geschehe!".... Und immer wieder war die Liebe zu den
unglückseligen Brüdern stärker, und kraft dieser Liebe, die Ihn erfüllte, ergab Er Sich
in Sein Los, das Er wohl von Sich auch hätte abwenden können und Er darum nur
immer inniger betete, daß Er nicht versagen möge. Doch es waren unermeßliche
Leiden, die er schon vor der Kreuzigung ausstehen mußte, es waren Leiden, die Er
nur ertragen konnte, weil die Liebe so mächtig in Ihm war und Er diese Liebe nur
dazu verwandte, daß Er durchhielt bis zum Ende. Denn Er mußte als "Mensch"
leiden, wenngleich die Liebe Selbst in Ihm war, aber Sie hielt mit Ihrer Kraft zurück,
bis Er die Worte aussprach: "Es ist vollbracht...." Und immer wieder muß den
Menschen Sein Kreuzestod vor Augen geführt werden, um sie die große Liebe des
Menschen Jesus erkennen zu lassen, denn nur ein Werk der Liebe konnte die
einstige Sündenschuld tilgen, weil sie darin bestand, daß sich die Wesen gegen die
Liebe vergingen.... Darum stieg auch eine Seele des Lichtes zu Erde hernieder, weil
nur eine solche den Liebegrad aufbringen konnte und weil Sich in dieser Liebeseele
Gott Selbst manifestieren konnte, Der in ganzer Fülle in ihr gewesen ist, und daher
die Liebe Selbst dieses Opfer gebracht hat.... Es ist aber das Werk eines Menschen
gewesen, Der leidensfähig war, da Gott nicht leiden konnte. Darum war Sein
Kreuzesopfer von einer ungewöhnlichen Bedeutung, und es muß auch anerkannt
werden im freien Willen, denn es brachte der Mensch Jesus wohl das Opfer dar für
alle Menschen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft, doch erst der
Mensch selbst bestimmt, ob es für ihn die Erlösung von der einstigen großen Schuld
bedeutet.... Und so ist seine Einstellung zu Jesus Christus das Wichtigste, denn davon
hängt seine Seligkeit ab, wie er sich zu Ihm und Seinem Erlösungswerk stellt. Und
ihr Menschen könnet nicht eindringlich genug darauf hingewiesen werden, daß ihr
Ihn nicht ablehnet, sondern euch zu Ihm und Seinem Erlösungswerk bekennt, wollet
ihr von eurer Ursünde frei werden und das Reich des Lichtes nach eurem Leibestode
betreten können....
Amen
Das Erlösungswerk Jesu war einmalig....
Das ist Meiner Liebe größtes Werk gewesen, daß Ich für euch am Kreuz gestorben
bin. Meine Liebe ist unendlich, und also gilt sie Meinen Geschöpfen immer und
ewig, auch wenn sie sich noch von Mir in weitester Entfernung befinden.... Sie
verfolgt auch das zutiefst Gesunkene und hilft ihm immer wieder empor zur Höhe.
Und sie wird nicht eher ruhen, als bis das Rückführungswerk vollendet ist. Doch die
größte Liebe Meinerseits hätte euch nicht wieder annehmen können, wenn ihr nicht
zuvor eurer Sündenschuld ledig geworden wäret.... Denn auch die Liebe kann nicht
die Gerechtigkeit ausschalten, und es mußte die Schuld zuvor getilgt sein, es mußte
dafür Sühne geleistet werden.... eine Sühne, die zu leisten aber das sündig-gewordene
Geschöpf nicht fähig war, und wenn Ewigkeiten darüber vergangen wären.... Darum
hat Meine Liebe Selbst die Schuld getilgt, indem Sie das Erlösungswerk vollbrachte,
zu leiden und zu sterben am Kreuz für die Sünden der Menschheit. Meine Liebe
Selbst vollbrachte das Werk und verkörperte Sich dazu in einem Menschen, Der diese
Verkörperung in Sich zuließ, weil die Liebe zu Mir und zu Seinen Mitmenschen so
stark war, daß Er für sie leiden und sterben wollte.... Ich Selbst, als die "Ewige
Liebe", also war in Ihm, in dem Menschen Jesus, Der Sein Blut vergoß für Seine
Brüder, um ihre große Sündenschuld zu tilgen.... Es war dies
ein einmaligesErlösungswerk, das in seiner Größe nie zuvor und nicht nachher
übertroffen werden kann, denn Ich habe wahrlich den bittersten Tod gewählt, weil die
Größe der Schuld unermeßlich war und der größten Leiden und Schmerzen bedurfte,
um einen Ausgleich für diese Schuld der Gerechtigkeit gegenüber herzustellen....
Denn wenngleich die Hülle Jesu menschlich war, so war doch die Seele Jesu von
oben, was auch erklärt, daß sie im Reiche der Finsternis weit mehr gelitten hat, als
ein Mensch sich ausdenken kann, der inmitten der Sünde lebt. Aber Er wollte leiden
für Seine gefallenen Brüder, und Ich nahm dieses Opfer an, weil dieLiebe in Ihm es
bringen wollte und weil Ich niemals der Liebe wehre, wenn sie sich äußern will.
Denn die Liebe ist Mein Urelement, und so befand Ich Selbst Mich in dem
Menschen Jesus und opferte Mich auf für die Menschheit. Es ist dieses
Erbarmungswerk so gewaltig, daß es auch für euch Menschen unfaßbar bleiben wird,
solange ihr noch durch das Erdenleben geht, aber ihr werdet es einmal erkennen, was
sich durch dieses Erlösungswerk abgespielt hat im geistigen Reich.... ihr werdet es
erkennen, wenn ihr selbst werdet in jenes Reich eingegangen sein und wenn ihr dann
den Vorgang der Kreuzigung Jesu selbst werdet erleben dürfen, der euch dann
überwältigen wird und Lob und Dank singen lässet.... Und jede ausgereifte Seele
wird ihn erleben dürfen im geistigen Reich und nun erst erkennen, welche Liebe und
Gnade gewaltet hat, daß Ich Selbst in dem Menschen Jesus über die Erde ging. Denn
es wurde nun eine Brücke geschlagen von den Menschen zu Mir, die jede Seele
betreten darf, die zu Mir kommen will.... Es gibt einen Weg aus dem lichtlosen Reich
in das Reich des Lichtes und der Seligkeit.... Und diesen Weg konnte und kann jeder
gehen, der zu Mir in Mein Reich gelangen will. Es ist der Weg, den Jesus
vorangegangen ist und dem ihr alle nur zu folgen brauchet, um wieder mit Mir
vereint zu sein. Es ist also die Sündenschuld getilgt.... Und es wurde dieses
Erlösungswerk für alle Menschen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft
vollbracht, ein jeder kann Erlösung finden, der ernstlich das letzte Ziel, die
Vereinigung mit Mir, anstrebt, denn er wird Vergebung seiner Schuld finden durch
Jesus Christus, Der für ihn Sein Leben hingegeben hat, Der mit Seinem Blut den
Kaufpreis gezahlt hat für alle Seelen.... Und eine jede "erlöste" Seele wird selbst das
Kreuzesopfer erleben dürfen.... Aber niemals wird sich ein solches Erlösungswerk
wiederholen.... Denn Jesus starb für alle Menschen der Vergangenheit, der Gegenwart
und der Zukunft, und das heißt soviel, als daß Meine Liebe sich genügen ließ an
diesem Erbarmungswerk.... daß aber der Mensch selbst nun seine eigene Erlösung
auch wollen muß, ansonsten für ihn Jesus vergeblich am Kreuz gestorben ist.... Wer
nicht zu Jesus Christus findet, der nimmt niemals die Erlösung an, denn sie kann ihm
nur durch Ihn gebracht werden.... wer Jesus Christus ablehnet, der lehnt auch Mich
ab, und er wird sich nimmermehr mit Mir vereinigen können.... wer Jesus Christus
nicht annimmt, der bleibt weiter mit seiner großen Sündenschuld belastet, und ihm
sind die Pforten zum Lichtreich verschlossen.... (17.7.1960) Und ihr Menschen der
Jetztzeit lebt in der Erlösungsperiode, in der Ich Selbst in Jesus zur Erde gestiegen
bin, um eure Schuld zu tilgen, um das große Barmherzigkeitswerk zu vollbringen, das
einmalig ist und bleiben wird bis in alle Ewigkeit. Ihr also habt die Gnaden des
Erlösungswerkes auswerten können während eures Erdenlebens, und ihr habt noch
immer die Möglichkeit, dies zu tun, wenn ihr noch nicht erlöst seid, also Jesus
Christus noch nicht um die Vergebung eurer Sünden angegangen seid.... Denn noch
bleibt euch kurze Zeit bis zum Ende. Aber unweigerlich müsset ihr Ihn suchen und
finden noch in dieser Zeit, wenn ihr nicht verlorengehen wollet für ewige Zeiten,
denn es gibt für euch keine andere Erlösung, als daß ihr Ihn anerkennet und Mich
Selbst also in Ihm, daß ihr durch euren Willen frei werdet von eurer Urschuld, die
einen jeden Menschen belastet, der noch nicht zu Jesus Christus seinen Weg
genommen hat. Und darum wird mit vermehrtem Eifer Mein Name in aller Welt
gepredigt. Jesus Christus wird verkündet in aller Welt, und wahrlich, die Kraft Seines
Namens wird jeder Mensch erfahren dürfen, der an Ihn glaubt und sich Ihm hingibt in
diesem Glauben.... Dann wird er leben in Ewigkeit, wenngleich er sein irdisches
Leben verlieren wird noch vor dem Ende. Aber der Glaube an Jesus Christus schützet
ihn vor dem Untergang, denn keiner kann verlorengehen, der Ihn anerkennt, weil Er
für alle Menschen Sein Blut vergossen hat.... für die Menschen der Vergangenheit,
der Gegenwart und der Zukunft.... Das lasset euch gesagt sein, daß Sein
Erlösungswerk ein einmaliges gewesen ist, wie es nie zuvor und niemals nachher
stattfinden wird.... Denn Ich Selbst habe Mich im Menschen Jesus am Kreuz
geopfert, und Mein Liebewerk ist wahrlich von einer solchen Wirkung gewesen, daß
eine Tilgung aller Schuld der Menschheit garantiert ist, und ob diese noch so groß
war und ist. Aber die Menschen müssen es wollen, daß sie erlöst werden.... Wider
seinen Willen wird kein Mensch gezwungen, die Gnaden Meines Erlösungswerkes
anzunehmen.... wider seinen Willen kann keines Menschen Sündenschuld getilgt
werden.... Und darum kann auch nicht den Menschen das Los der Neubannung
erspart bleiben, die sich nicht freiwillig unter das Kreuz Christi stellen, die nicht
Jesus Christus annehmen, die keinen Glauben haben an Mich und Meine übergroße
Liebe, die allen Menschen helfen möchte, die in geistiger Not sind. Ich muß sie ihren
Weg gehen lassen, der aber einmal gewißlich zum Ziel führen wird.... Ich lasse ihnen
volle Freiheit, wie sie aber ihre Freiheit nützen, das ist bestimmend für den Zustand,
der sie erwartet, sowie das Ende der Erde gekommen ist. Und Zeit und Stunde dieses
Endes ist bestimmt seit Ewigkeit, und es kann auch nicht mehr aufgehalten werden,
weil die göttliche Ordnung wiederhergestellt werden muß, die nicht mehr auf dieser
Erde herrscht. Aber Ich kann euch nur immer hinweisen auf dieses Ende und euch zu
äußerster Seelenarbeit ermahnen.... Und diese besteht in vermehrtem Liebewirken....
Und dann werdet ihr auch Jesus Christus erkennen können als euren Retter und
Erlöser, und ihr werdet den Weg nehmen zum Kreuz, und dann könnet ihr auch nicht
mehr verlorengehen....
Amen
"Jesus, mein Erlöser, lebt...."
In der geistigen Welt ist ein Jubeln und Frohlocken über Mein Erlösungswerk, denn
allen Lichtwesen wird es immer wieder von neuem offenbar, was sich auf Erden
abgespielt hat, und sie loben und preisen Mich als ihren Erretter von Sünde und Tod,
Der ihnen das Tor zum Lichtreich geöffnet hat.... Sie wissen um die geistige
Bedeutung Meines Leidens und Sterbens, des Kreuzestodes und der Auferstehung am
dritten Tage.... Sie wissen es, daß durch dieses größte Erbarmungswerk für die
Menschheit eine "Auferstehung" gesichert ist, daß sie nicht dem ewigen Tode
verfallen ist und daß für alle Menschen einmal die Stunde der Erlösung schlägt nach
endlos langer Zeit härtester Gefangenschaft. Und darum ist ihr Dank, ihr Jubel und
ihre Liebe zu Mir unermeßlich und steigern sich, sowie sie teilnehmen an dem Werk
der Erlösung, das sie als gegenwärtig immer wieder erleben dürfen, weil es im
Lichtreich keine Zeitbegrenzung gibt, weil sie auch alle Geschehnisse der
Vergangenheit und Zukunft als gegenwärtig erleben. Und würden sich auf Erden die
Menschen gleichfalls hineinzuversetzen suchen in jenen Vorgang der Kreuzigung und
der Auferstehung Jesu, so würden auch sie größten Segen daraus ziehen, und in ihre
Herzen würde{n} der Jubel und tiefe Dankbarkeit einziehen, daß Ich Selbst in Jesus
Christus euch Menschen Befreiung brachte von Sünde und Tod. Denn es war dieser
Vorgang einmalig, es hat niemals ein Mensch so unermeßliches Leid auf sich
genommen, und es ist niemals ein Mensch in völliger Schuldlosigkeit den bittersten
Kreuzweg gegangen, der mit seinem Tod am Kreuz endete, wenngleich sehr oft
Menschen in eine Lage geraten, wo Grausamkeit der Mitmenschen ihnen ein Los
bereitet, das untragbar scheint. Doch es spielten bei dem Erbarmungswerk Jesu
Christi geistige Vorgänge mit, die Sein körperliches Leid noch ums Vielfache
steigerten, weil die Seele in höchster Erkenntnis stand und darum alles durchschauen
konnte.... sowohl die geistige Not, die alle Menschen überfallen hatte, als auch den
Geisteszustand derer, die Ihn peinigten und das Schandwerk an Ihm vollbrachten, die
Seinen reinen Leib sich ihren erbärmlichen Gelüsten und bösen Triebe dienen ließen
und die Er empfand als Abgesandte der Hölle. Aber Er hielt durch bis zu Seinem
Tode.... Und Er erstand in aller Glorie am dritten Tage wieder dem Grabe, das Ihn
nicht gefangenhalten konnte.... Und so krönte diese Seine Auferstehung das
Erlösungswerk, denn allen, die sich erlösen lassen durch Jesus Christus, ist das eine
gewiß, daß auch sie auferstehen werden zum ewigen Leben.... Zuvor zwar war das
Leben der Menschen mit ihrem Leibestode auch nicht beendet, denn die Seele kann
nicht sterben, sie bleibt ewig bestehen. Aber ob der Zustand der Seele dann ein
Zustand des Lebens oder des Todes ist, das ist allein vom göttlichen Erlöser Jesus
Christus abhängig.... Denn nur Er kann der Seele das Leben geben, und nur Er ist die
Pforte zum Leben in Seligkeit.... Also kann eine Seele auch im Zustand des Todes
eingehen in das jenseitige Reich, und sie wird auch so lange in diesem Zustand
verbleiben, bis sie zu Jesus Christus rufet, daß Er ihr das Leben geben möge.... "Wer
aber glaubt an Mich, der wird nicht sterben in Ewigkeit...." Es kann für jeden
Menschen schon die Stunde des Leibestodes auch die Stunde der Auferstehung sein,
es braucht kein Mensch seine Sterbestunde zu fürchten, weil Einer den Tod
überwunden hat und dieser Eine jedem das Leben verspricht, der an Ihn glaubt....
Und so könnten auch auf Erden die Menschen jubeln und frohlocken, wenn sie das
Erlösungswerk Jesu Christi in seiner ganzen Bedeutung erfassen und auch daran
teilnehmen möchten.... Dann hat für alle Menschen der Tod seinen Stachel verloren....
Und alle Menschen könnten einstimmen in den Lobgesang der geistigen Wesen: "Er
ist wahrhaft auferstanden.... Jesus, mein Erlöser lebt...."
Amen
Die Liebe hat das Erlösungswerk vollbracht....
Ich bin für euch gestorben am Kreuz. Meine Liebe zu euch war grenzenlos und
entflammte im Menschen Jesus zu einer Stärke auf, die das Vergöttlichen Seiner
Seele bewirkte, ein Zustand, der Ihn über die menschlich irdische Sphäre hinaushob
und er eins wurde mit Mir.... Nur eine so starke Liebe war fähig, das Kreuzesopfer zu
bringen, denn sonst hätte Er als Mensch nicht standhalten können, wenn nicht die
Kraft der Liebe Ihn gestärkt hätte. Er starb als Mensch den Kreuzestod, und doch war
Ich Selbst es, Der Sich für euch Menschen hingegeben hat am Kreuz, denn der
Mensch Jesus blieb in der Liebe, bis Er Seinen Geist aufgab.... Die Liebe also brachte
das Opfer, und die Liebe war Ich Selbst.... Es ist dies auch ein Mysterium und wird es
bleiben, solange die Erde besteht und ihr Menschen mit irdisch gerichteten Sinnen
das Erlösungswerk beurteilt.... Der Mensch Jesus starb am Kreuze.... Ich Selbst kam
zur Erde, um euch zu erlösen.... Ein scheinbarer Widerspruch, und doch ist es die
Wahrheit, die so lange unbegreiflich ist, wie ihr Menschen nicht verstehen
könnet, daß Ich Selbst die Liebe bin.... daß die Liebe die Ursubstanz der ewigen
Gottheit ist und daß also die Liebe dieses Werk vollbracht hat, das die Menschheit
erlösen sollte von der Sünde. Die Liebe aber war im Menschen Jesus, den Kreuzestod
starb demnach ein Mensch.... doch daß dieser Mensch schon göttlich war, das bewies
das Übermaß Seiner Leiden, dem Er nicht zuvor schon erlag.... Seine Liebe zur
Menschheit war so tief, daß Er begehrte, zu leiden, um ihnen zu helfen.... Ein
übermenschliches Maß von Leiden hat Er auf Sich genommen, das allein schon
genügte, einem menschlichen Körper die Lebensfähigkeit zu nehmen, doch Seine
Liebekraft hielt diesen Körper so lange am Leben, bis Ihn Seine Feinde erhöht hatten,
bis sie Ihn an das Kreuz genagelt, bis der Höhepunkt Seines Leidens erreicht war. Er
wollte die Menschen die Schandtaten ausführen lassen, zu denen sie Mein Gegner
antrieb, um auch diesem zu zeigen, daß die Macht eines Gottsohnes auch über den
Tod hinausreichte, daß Er auch Herr war über den Tod....
Und von Seinem Tod sollte die ganze Menschheit Kenntnis nehmen, so sie erlöst
werden wollte.... Er war durch Seine Liebe bis zuletzt mit Mir, dem Vater, verbunden,
doch Seine geängstete Seele erkannte Mich nicht mehr, sie suchte Mich außer sich,
und Jesus rief daher die Worte aus: "Mein Gott, Mein Gott, warum hast Du Mich
verlassen?" Die machtvolle Gottheit nur hatte Sich zurückgezogen, doch die Liebe
war und blieb in Ihm.... Die Liebe war wohl in sich Kraft, doch Jesus nützte diese
Kraft nicht mehr, um Seine Kreuzigung zu verhindern, sondern nur noch dazu,
sie erleben zu können, weil Er sie erleben wollte, um Mir als Mensch zu dienen und
für die Mitmenschen zu leiden und zu büßen. Darum hat Er bewußt gelitten und ist
auch bewußt gestorben, darum bat Er Mich um Erbarmen für Seine Peiniger, und in
vollem Bewußtsein sprach Er die Worte: "Vater, in Deine Hände empfehle ich
Meinen Geist...." Die Bindung zwischen Sich und Mir hielt Er aufrecht, denn Er
konnte Sich nicht mehr lösen von Dem, mit Dem Er eins geworden war durch die
Liebe.... Und darum war Ich Er und Er Ich, es gab keine Trennung zwischen uns
beiden, weil die Liebe, die Ursubstanz Meiner Selbst, auch Ihn voll und ganz erfüllte,
Ich also bei und in Ihm sein mußte, wenngleich Ich als Kraft untätig blieb, bis der
Mensch Jesus Sein Werk vollbracht hatte. Er und Ich, wir sind eins, und wer Ihn
sieht, der sieht den Vater, denn der Vater ist die Liebe, und die Liebe war im Sohn....
Die Liebe aber konnte nicht sterben, und also ist sie am dritten Tag wieder
auferstanden, und sie belebte auch den Körper, der durch das Leiden Jesu völlig
vergeistigt war und keinen weiteren Entwicklungsgang auf Erden mehr benötigt. So
hat die Liebe den Tod überwunden.... der göttliche Heiland überwand den Satan....
das Licht durchbrach die Finsternis, und der Weg zum ewigen Licht wurde frei....
Amen
Der Tod ist überwunden.... Macht des Satans gebrochen durch
Kreuzestod....
In der Stunde der Kreuzigung Christi geschah der große Akt der Erlösung des
Geistigen aus der Fessel des Satans. Es wurde seine Macht gebrochen, er verlor die
Gewalt über das als Mensch verkörperte Geistige, sowie dieser von ihm frei sein
wollte. Durch Seinen Kreuzestod, durch Sein Blut hatte der Mensch Jesus die
gesamte Menschheit losgekauft von dem, der Mein Gegner war und das Geistige
nicht freigeben wollte, das sein Wille unter Nutzung Meiner Kraft ins Leben gerufen
hatte. Es war also kein hoffnungsloser Zustand mehr, in dem sich die Menschheit
befand; sie konnte sich von seiner Macht lösen, so sie den Willen dazu hatte, weil der
Mensch Jesus den Kaufpreis gezahlt hatte mit Seinem Blut....
Mit dieser Erklärung will Ich euch Menschen verständlich machen, daß ihr nicht
hoffnungslos der Macht des Satans ausgeliefert seid, daß ihr alle euch befreien könnt,
sowie ihr Jesus Christus als Erlöser anerkennet, Der in aller Fülle Meine Liebekraft in
Sich barg, die Ihn zum göttlichen Wesen werden ließ, Das Sich ewig mit Mir
vereinte. Der Satan hat nicht mehr die Macht, eines Menschen Willen zu zwingen,
wenn dieser selbst sich dem göttlichen Erlöser Jesus Christus zuwendet, er kann ihn
wohl versuchen in jeder Weise, jedoch niemals zwangsmäßig auf ihn einwirken,
ansonsten seine Macht noch ungebrochen wäre. Der Tod ist überwunden.... Tod ist
ein Zustand völliger Kraftlosigkeit, ein Zustand des Verderbens und der Finsternis....
Der Tod ist überwunden, weil Jesus Christus Selbst ihn besiegt hat, weil Er dem das
ewige Leben gibt, der an Seinem Erlösungswerk Anteil nimmt, der also gewillt ist,
die von Jesus erworbenen Gnaden in Anspruch zu nehmen.... der will, daß Jesus auch
für ihn gestorben ist, daß Er auch für ihn Sein Blut vergossen hat, um ihn zu erlösen.
Wohl hat der Satan noch große Macht, doch nur über die Menschen, die keinen
Glauben haben an Jesus Christus, den göttlichen Erlöser. Dort ist seine Macht noch
ungebrochen, so lange, bis auch sie sich unter das Kreuz Christi stellen und Ihn bitten
um Hilfe wider ihn. Die Liebe des Gottmenschen Jesu ist ohne Grenzen, ansonsten Er
nicht eins geworden wäre mit Mir. Und diese Liebe versagt sich keinem, der zu Ihm
kommt und um Beistand bittet. Er steht als Gegner wider den Satan zum Kampf auf,
so es nur die Gewinnung einer gefesselten Seele gilt. Und darum wird jedes
Menschen ernstes Gebet um Schutz und Hilfe wider ihn erhört werden und der Satan
nur dann Gewalt haben über einen Menschen, wenn dieser sich willig ihm überläßt.
Ihr Menschen könnet also fest daran glauben, daß die Liebe Jesu tausendmal stärker
ist als die Macht des Satans. Und daß Seine Liebe jedem gefesselten Wesen gilt, das
nur seine Augen aufrichtet zu Ihm in seiner Not. Der Satan gehet wohl einher wie ein
brüllender Löwe und suchet, wen er verschlinge.... Doch Jesus Christus als eins mit
Mir ist auch ein Herr über ihn.... Er ist der gute Hirt, Der Seine Schäflein hütet vor
dem Feind, und zu Seinen Schäflein zählen alle, die nicht wider Ihn sind. Er gab Sein
Leben hin für Seine Schafe.... Also wird Er auch nicht eines von ihnen in die Klauen
des Feindes fallen lassen, so es sich zu Ihm bekennt im Herzen. Denn Er hat
unendlich größere Macht, weil Er eins geworden ist mit Mir und alle Kraft und Macht
von Mir besitzt. Denn Er ist Mein Sohn, Der aus Liebe die Schuld der Menschheit auf
Sich nahm und Sich Selbst Mir zum Opfer brachte. Und so ihr Menschen Ihn rufet
um Hilfe wider euren Feind, wird Er euch auch hören und dem Satan jede Seele
entreißen, die sich ihm entwinden will. Nur euer Wille muß zu Ihm gerichtet sein,
Der die Welt erlöst hat durch Seinen Kreuzestod....
Amen
Erklärung des Stigma ...
In Meinem Leiden und Sterben am Kreuz ist euch ein Beispiel gegeben worden von
tiefster Liebe und größter Opferfreudigkeit, das seinesgleichen sucht. Es gibt nun
Dinge zwischen Himmel und Erde, die euch Menschen völlig unerklärlich sind, weil
ihr nichts wisset von dem Einwirken geistiger Kräfte auf einen Menschen, der solches
an sich zuläßt durch seinen Willen, der sich in göttlicher Ordnung bewegt. Und so
steht ihr oft vor einem Rätsel, dessen Lösung jedoch einfach ist für den, der in
geistiges Wissen eingedrungen ist, für den, der für alles Erklärung findet, die ihm
durch seinen Geist geboten wird. Doch selten nur kann eine solche Erklärung aus
dem geistigen Reich einem Menschen gegeben werden, weil selten nur das direkte
Wirken des Geistes zugelassen resp. beachtet wird. Denn oft wird als eigene
gedankliche Tätigkeit das angesehen, was aber Wirken des Geistes ist, und selten nur
kann sich der Geist im Menschen so offensichtlich kundtun, daß er erkannt und das
Ergebnis daher akzeptiert wird.
Mein Leiden und Sterben am Kreuz war überaus qualvoll für das Menschliche, das
Meinen Leib bildete, daß das Opfer des Menschen Jesus alles übertraf, was je als
Liebeswirken auf Erden gelten konnte.... Und dennoch nimmt die Menschheit fast
keine Notiz mehr davon, sie hat vergessen, weil sie vergessen will. Der Begriff eines
Erlösers der Menschheit ist ausgelöscht im Herzen der meisten Menschen, und
wenige nur stellen sich das Leiden des Menschen Jesus vor Augen, ohne es jedoch in
seiner Tiefe zu fassen und zu fühlen.... Die geistige Welt aber steht dauernd unter dem
Eindruck der Erlösung durch Jesus Christus. Das lichtvolle Geistige erlebt alles in der
Gegenwart, es kennt keinen Zeitbegriff, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind
für die Lichtwesen eins, und so erleben sie jederzeit die Kreuzigung Christi und loben
und preisen Ihn, Der durch Seinen Tod am Kreuz ihnen den Himmel erschlossen hat,
Der ihnen zur Anschauung Gottes verhalf, Der die große Sünde tilgte, die Meine
Geschöpfe von Mir trennte Ewigkeiten hindurch. Es drängt die Lichtwesen, die
Menschen auf die größte Liebestat aufmerksam zu machen, die je auf Erden
vollbracht wurde.... Den tiefen Eindruck, den der Kreuzestod Christi immer wieder
auf die Lichtwesen macht, möchten diese auch den Menschen vermitteln, und sie
stoßen auf Widerstand, denn die Menschheit ist so unter dem Eindruck der Welt
stehend, daß ihr der göttliche Erlöser Jesus Christus nur noch eine Phantasiegestalt
ist, daß für sie die Darstellung des Erlösungswerkes nur eine Fabel bedeutet und stets
mehr und mehr an Glaubwürdigkeit verliert. Das lichtvolle Geistige erkennt die
zunehmende Verfinsterung auf der Erde und sucht hier und dort ein Lichtlein
anzuzünden, es sucht den Menschen einen schwachen Abglanz aus dem geistigen
Reich zu vermitteln, getrieben von der Liebe zu dem unerlösten Geistigen, das, als
Mensch verkörpert, die Erdenlebensprobe nicht zu bestehen droht. Doch der Zugang
zum Menschenherzen ist für die Lichtwesen schwer zu finden, denn es muß die Seele
ihr Einverständnis abgeben aus freiem Willen, wenngleich der Körper an dieser
Willensäußerung der Seele unbeteiligt sein kann.... Es muß die Seele im Zustand des
Gelöstseins vom Körper, im Schlaf oder in völliger Lethargie des Körpers, das
Verlangen zeigen nach außergewöhnlicher Kraftzufuhr in jeder Form. Dann ergreifen
die Lichtwesen von der Seele Besitz, den sie auch nicht aufgeben, wenn der Körper
wieder in seiner gewohnten Tätigkeit in Verbindung mit der Seele ist. Dann wird der
Seele von seiten der Lichtwesen ein Einblick gewährt in das geistige Reich, die
davon so beeindruckt ist, daß sich die Eindrücke der Seele auch auf den Körper
übertragen.... Der Mensch sieht also nicht im körperlichen Zustand geistige
Erlebnisse, mit dem Verstand und den Augen des Körpers, sondern nur die Seele
ersieht, was sich aber an ihrem Körper sichtlich bemerkbar macht. Die Seele erlebt
mit solcher Innigkeit den Vorgang der Kreuzigung Christi, sie gibt dieses Erlebnis
aber nicht dem körperlichen Verstand weiter, so daß also das Denken des Menschen
völlig unbeteiligt ist, der Körper aber durch die seelische Erregung in Mitleidenschaft
gezogen wird.... daß also der Körper im wahren Sinne des Wortes miterleidet, was die
Seele schaut.... Es sucht die lichtvolle Welt die Gedanken der Menschen hinzulenken
auf das größte Mysterium im Universum, auf das größte Liebeswerk, ohne das
niemand erlöst werden könnte aus dem Banne der Sünde.... Es nehmen die
Lichtwesen jede Gelegenheit wahr, wo sie durch einen Menschen zu allen in seiner
Umgebung sprechen können; sie suchen die Aufmerksamkeit zu erregen auch bei
jenen, die ungläubig sind und sich eine natürliche Erklärung zu geben suchen. Sie
zünden kleine Lichtlein an, die aber doch einen hellen Schein verbreiten, so sie nicht
versteckt gehalten oder verlöscht werden durch den Einfluß des Gegners, der alles zu
ersticken sucht, was auf die Erlösung durch Jesus Christus hinweiset. Denn der
Kampf zwischen Licht und Finsternis wütet immer heftiger, je näher das Ende
kommt, und darum werden sich auch alle Hinweise mehren.... Es werden Zeichen
und Wunder geschehen, und selig, wer diese beachtet und seine Folgerungen daraus
zieht....
Amen

Bekennet eure Schuld dem himmlischen Vater, auf daß Er euch davon befreie. Es gibt kein Gesetz, das die Liebe Gottes in Frage stellen könnte.... es gibt nichts, das unerfüllbar wäre von seiten des Menschen, was Gott von ihm verlangt. So euch also Schuld drückt und ihr von dieser befreit werden möchtet, braucht sich nur euer ganzer Wille zum Vater wenden und ihr euch Ihm und Seiner Gnade empfehlen. Und Er wird alle Schuld von euch nehmen, so es euer inniger Wunsch ist, davon befreit zu werden. Denn ihr habt einen gewaltigen Fürsprecher bei Gott, Jesus Christus, Der ja aus Liebe zu euch eure Sündenschuld auf Sich nahm und dafür gestorben ist. Ihr braucht nur diese Seine Liebe und Seine Fürsprache zu erbitten, euch also bewußt in den Kreis derer zu stellen, für die der Heiland gestorben ist, und ihr werdet der Gnaden des Erlösungswerkes teilhaftig werden.... Ihr werdet frei werden von aller Schuld um Jesu willen. Nur muß euer Wille tätig geworden sein.... Ihr müßt die Sünde selbst als eine Last empfinden, von der ihr frei zu werden wünschet, ihr müßt sie verabscheuen, und der Wunsch nach Befreiung muß so heftig in euch sein, daß ihr eben die göttliche Liebe und Gnade des Heilands in Anspruch nehmet und euch erlösen lasset von aller Schuld. Dieser Wille ist ein Bejahen, ein Anerkennen des Erlösungswerkes.... ihr steht also dann im Glauben an Jesus Christus, den Erlöser der Welt.... ihr wendet euch Ihm zu und von dem Urheber der Sünde ab.... Ihr erkennet somit das Unrecht, das ihr getan habt. Und das Schuldig-Fühlen läßt euch demütig werden, es läßt euch bitten um Erbarmen.... Ihr stellt die Verbindung her zum himmlischen Vater in der Erkenntnis, daß ihr wider Ihn gesündigt habt, daß ihr Seine Gebote nicht beachtet und also auch nicht erfüllt habt.... Ihr empfindet dies als Unrecht, ihr seid nicht mehr überheblich oder euch eures Wertes bewußt, sondern demütig bittet ihr den Vater um Seine Gnade und Barmherzigkeit. Und Er höret euer Gebet um Seines Sohnes willen.... Er nimmt das Sühneopfer an, das Ihm Jesus durch Seinen Tod am Kreuze für euch und eure Sünde dargebracht hat.... Und also hat Er euch erlöst von allen Sünden....

Amen
26.3.16 01:17
 
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